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10.000 € für Flüchtlingsarbeit gespendet

1998 wurde in Neuwied die Vereinigung Katholischer Orden (VKO) zur Förderung der internationalen Solidarität gegründet. Aufgabe des Vereins ist es, als Rechtsträger für ausländische Ordensgemeinschaften in Deutschland zu fungieren. Mittlerweile sind 93 Ordensgemeinschaften aus ganz Deutschland mit 1620 Schwestern und Brüdern in der VKO zusammengeschlossen. Die VKO fungiert für sie als Interessensvertretung gegenüber staatlichen Behörden, Einrichtungen und kirchlichen Institutionen. Sie gibt Hilfe in sozialversicherungsrechtlichen Fragen, berät bei Vertragsgestaltungen, führt Geschäftskonten und hilft bei der Erstellung von Jahresabschlüssen. Neben dem ehrenamtlichen Vorstand sind sechs Mitarbeiter in der Vereinigung angestellt, die ihren Sitz in der Dierdorfer Straße hat. Die Ordensgemeinschaften mit ihren Mitgliedern sind im ganzen Bundesgebiet tätig. Ihr Schwerpunkt liegt vielfach im sozial-karitativen Bereich, in der Alten- und Krankenpflege, in der Bildungsarbeit und der pastoralen Arbeit. Bei der diesjährigen Mitgliederversammlung (September 2015) in Köln, bei der der Trierer Bischof Stephan Ackermann den Festgottesdienst mit den Ordensmitgliedern feierte, haben die ausländischen Schwestern und Brüder beschlossen, einen Betrag von 10.000 Euro für die Flüchtlingsarbeit zur Verfügung zu stellen. „Wir alle wissen als ausländische Ordensangehörige, wie es ist, als Fremder in ein unbekanntes Land zu kommen“, betont Schwester Tessy Mandapathil, die stellvertretende Vorsitzende der VKO. „Wie viel schwerer haben es da noch die Flüchtlinge in der aktuellen Situation?“ Daher war es dem Vorstand der VKO wichtig, das Geld für konkrete Projekte am VKO-Standort Neuwied einzusetzen. Jeweils 2.500 Euro gab es für die Projekte der Pfarreiengemeinschaft Neuwied im Raiffeisenring und für das neue Projekt in St. Peter und Paul in Irlich. Die Gesamtleitungen der Kita gGmbH Koblenz, Beate Kaufmann und Ute Heinrichs, erhielten einen Scheck über 5.000 Euro für Betreuungsprojekte in Neuwieder Kindertageseinrichtungen. Hier soll vorerst in zwei Einrichtungen mit einem hohen Anteil an Flüchtlingskindern die Förderung der Kinder und der Familien im Mittelpunkt stehen.
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